Standard Chartered senkt Bitcoin-Prognose, verschiebt 500.000-USD-Ziel

Standard Chartered senkt das Bitcoin-Jahresendziel auf 100.000 USD wegen schwächerer ETF-Zuflüsse und weniger Unternehmenskäufen. Das 500.000-USD-Ziel wird auf 2030 verschoben, die Bank bleibt aber optimistisch.

Standard Chartered hat seine Bitcoin-Prognosen überarbeitet und das Jahresendziel von zuvor 200.000 USD auf 100.000 USD gesenkt. Die langfristige Prognose von 500.000 USD wurde auf das Jahr 2030 verschoben, zwei Jahre später als ursprünglich erwartet. Diese Anpassung wird auf das Ende groß angelegter Unternehmenskäufe und einen deutlichen Rückgang der Zuflüsse in US-Spot-Bitcoin-ETFs zurückgeführt, die nun ihr niedrigstes Niveau seit Einführung erreicht haben. Die Bank stellt fest, dass ETF-Zuflüsse mittlerweile der Haupttreiber für den Bitcoin-Preis sind und damit den Halving-Zyklus abgelöst haben. Künftige Wertsteigerungen hängen laut Standard Chartered von erneuertem institutionellen Interesse und günstigen makroökonomischen Bedingungen ab. Trotz des jüngsten Preisrückgangs und der Marktkonsolidierung bleibt die Bank grundsätzlich bullisch und beschreibt das aktuelle Umfeld als „kühle Brise“ statt eines ausgewachsenen Krypto-Winters. Standard Chartered erwartet, dass Bitcoin 2026 bei 150.000 USD, 2027 bei 225.000 USD, 2028 bei 300.000 USD und 2029 bei 400.000 USD steht, wobei der Meilenstein von 500.000 USD nun für 2030 prognostiziert wird.

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