Gold fällt unter 4.200 $ wegen Dollar und Ölpreisanstieg
Gold fiel am Montag um bis zu 3 % unter 4.200 US-Dollar, belastet durch starken Dollar, steigende Renditen und Ölspannungen. Investoren erwarten neue Wirtschaftsdaten.
Der Goldpreis fiel am Montag deutlich und rutschte unter 4.200 US-Dollar je Unze, womit er den tiefsten Stand seit über sieben Wochen erreichte. Der Rückgang von bis zu 3 % wird auf die Stärke des US-Dollars, steigende Anleiherenditen und die Erwartung zurückgeführt, dass die US-Notenbank ihre restriktive Geldpolitik beibehält. Die Wahrscheinlichkeit einer weiteren Zinserhöhung im Oktober liegt bei 70 %. Zusätzlich sorgte der Anstieg der Ölpreise, ausgelöst durch Spannungen zwischen Iran und den USA in der Straße von Hormus, für Inflationsängste und verstärkten Druck auf Gold. Analysten betonen, dass Gold zwar als Inflationsschutz gilt, das aktuelle Umfeld mit hohen Zinsen jedoch die Opportunitätskosten für das Halten des Edelmetalls erhöht. Auch Silber, Platin und Palladium verzeichneten deutliche Verluste. Investoren warten nun auf die kommenden PCE-Inflations- und Arbeitsmarktdaten für September, um weitere Hinweise auf die Marktrichtung zu erhalten.