Bitcoin-Verluste steigen auf 5,8 Mrd. USD – Wale akkumulieren
Die realisierten Verluste von Bitcoin sind auf 5,8 Mrd. USD gestiegen – der höchste Stand seit dem FTX-Kollaps. Hauptsächlich verkaufen kurzfristige Halter mit Verlust, während Wale akkumulieren und eine mögliche Marktumkehr andeuten.
Bitcoin hat einen starken Abschwung erlebt, wobei die realisierten Verluste den höchsten Stand seit dem FTX-Kollaps 2022 erreicht haben. Aktuelle Daten zeigen, dass vor allem kurzfristige Halter, die Bitcoin in den letzten 155 Tagen erworben haben, für den Anstieg der realisierten Verluste verantwortlich sind. Dies deutet auf verstärkte Panik und Kapitulation unter neuen Investoren hin. Im Gegensatz dazu zeigen langfristige Halter Widerstandsfähigkeit mit vergleichsweise geringen realisierten Verlusten. Die gesamten realisierten Verluste näherten sich 5,8 Milliarden US-Dollar, was auf erheblichen Marktdruck hindeutet. Trotz des Abschwungs beginnen große Halter, sogenannte Wale, Bitcoin in Rekordtempo zu akkumulieren und absorbieren einen erheblichen Teil des neu geschürften Angebots. Dieser Akkumulationstrend, zusammen mit der Kapitulation schwächerer Hände, wird oft als möglicher Vorbote einer Marktumkehr gesehen. Der Wechsel von Distribution zu Akkumulation in verschiedenen Anlegergruppen deutet auf neues Vertrauen in die langfristigen Aussichten von Bitcoin hin, auch wenn die kurzfristige Stimmung negativ bleibt. Zudem beeinflussen die Korrelation von Bitcoin mit den breiteren Märkten und makroökonomische Unsicherheiten weiterhin die Kursentwicklung, während ETF-Abflüsse auf anhaltende Vorsicht institutioneller Investoren hinweisen.