Bitcoin-Korrelation mit Gold auf Rekordhoch

Bitcoins Korrelation mit Gold erreicht Rekordwerte, während die Verbindung zu Tech-Aktien sinkt. Zudem reagiert Bitcoin weniger empfindlich auf US-Anleiherenditen als Gold.

Jüngste Analysen zeigen, dass die 90-Tage-Korrelation von Bitcoin mit Gold auf Rekordhöhen gestiegen ist und Werte zwischen 0,56 und 0,59 erreicht hat – der höchste Stand seit 2017 und sogar über den bisherigen Höchstwerten von 2020. Dieser Trend unterstreicht die wachsende Wahrnehmung von Bitcoin als 'digitales Gold' und sicheren Hafen, insbesondere da die Korrelation mit dem Nasdaq 100-Index auf ein Jahrestief von etwa 0,30 gefallen ist. Bemerkenswert ist, dass Bitcoin weniger empfindlich auf Veränderungen der US-10-Jahres-Staatsanleihenrenditen reagiert als Gold, mit einem Korrelationskoeffizienten von nur -0,17 gegenüber -0,41 bei Gold. Das deutet darauf hin, dass steigende Anleiherenditen einen stärkeren negativen Effekt auf Gold als auf Bitcoin haben. Aktuelle Marktereignisse wie verstärkte Anleiherückkäufe des US-Finanzministeriums und die steigende Staatsverschuldung stützen diesen Trend. Analysten warnen jedoch, dass Bitcoin trotz größerer Unabhängigkeit von traditionellen Anleihemärkten nicht immun gegen makroökonomische Risiken ist.

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