Meta kürzt Metaverse-Budget um 30 %, Aktie steigt, Krypto leidet

Meta kürzt das Metaverse-Budget bis 2026 um bis zu 30 %, was Entlassungen und einen Fokus auf profitablere Technologien bedeutet. Die Aktie stieg, während metaverse-bezogene Krypto-Token stark an Wert verloren.

Meta plant Berichten zufolge, das Budget seiner Metaverse-Abteilung Reality Labs bis 2026 um bis zu 30 % zu kürzen – die größte finanzielle Zurückhaltung seit dem Rebranding 2021. Dieser Schritt folgt auf erhebliche Verluste der Abteilung: Allein im zweiten Quartal 2024 wurden 4,5 Milliarden US-Dollar verloren, insgesamt über 70 Milliarden US-Dollar seit 2021. Die Budgetkürzung dürfte zu Entlassungen führen und spiegelt einen strategischen Wandel hin zu Technologien mit klareren Wegen zur Profitabilität wider, wie generative KI und Consumer-Hardware. Die Ankündigung ließ den Meta-Aktienkurs um 4 bis 5 % steigen, da Investoren die neue finanzielle Disziplin begrüßten. Die Entscheidung fällt zudem mit einem Einbruch des Marktwerts metaverse-bezogener Krypto-Token zusammen, der von über 500 Milliarden auf 3,4 Milliarden US-Dollar gesunken ist. Metas Schritt signalisiert eine branchenweite Abkehr vom Metaverse-Narrativ und beeinflusst sowohl den Tech- als auch den Kryptosektor.

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