Fed-Chefs restriktive Haltung erschüttert Krypto- und Goldmärkte
Fed-Chef Warshs restriktive Inflationsaussagen ließen Bitcoin und XRP fallen, Gold gab stark nach. Die Märkte preisten eine mögliche Zinserhöhung ein. Bitcoin erholte sich, XRP und Gold blieben unter Druck.
Die inflationsorientierten Aussagen von Federal Reserve Chair Kevin Warsh beim Jackson Hole Symposium führten zu deutlichen Marktreaktionen. Bitcoin fiel kurzfristig unter 79.000 US-Dollar, konnte sich jedoch rasch erholen und blieb im Aufwärtstrendkanal. Momentum-Indikatoren signalisierten eine Abkühlung, jedoch keine überverkauften Bedingungen. XRP verzeichnete einen starken Rückgang um 5 % auf 1,38 US-Dollar, da Warshs restriktive Haltung die Marktteilnehmer dazu veranlasste, eine mögliche Zinserhöhung im September einzupreisen. Auch Gold und andere Edelmetalle gaben nach; der Spotpreis für Gold fiel intraday um über 120 US-Dollar auf 4.480 US-Dollar je Unze. Warsh betonte das Bekenntnis der Fed zum 2%-Inflationsziel und erklärte, dass die Inflation weiterhin darüber liege und die Zentralbank „noch Arbeit vor sich habe“. Trotz anfänglicher Volatilität erholte sich Bitcoin, gestützt durch positive regulatorische Nachrichten und Maßnahmen des US-Finanzministeriums. Dies unterstreicht die Sensibilität von Risikoanlagen gegenüber geldpolitischen Signalen.