Bitcoins Korrelation mit Gold steigt deutlich

Bitcoins Korrelation mit Gold steigt auf über 50 %, während die Verbindung zum Nasdaq 100 sinkt. Anleger sehen Bitcoin zunehmend als Wertspeicher angesichts wachsender US-Schulden und Marktschwankungen.

Jüngste Berichte zeigen eine deutliche Veränderung in den Marktdynamiken von Bitcoin. Die 90-Tage-Korrelation von Bitcoin mit Gold ist auf über 50 % gestiegen, nachdem sie zu Jahresbeginn fast null betrug. Gleichzeitig ist die Korrelation mit dem Nasdaq 100 von über 60 % auf etwa 33 % gefallen. Diese Entwicklung deutet darauf hin, dass Anleger Bitcoin zunehmend als knappes Asset und Wertspeicher betrachten. Besonders im Fokus stehen dabei Sorgen über die US-Staatsverschuldung, die 40 Billionen US-Dollar überschritten hat, sowie steigende Treasury-Renditen. Im August übertraf der Bitcoin-Kurs sowohl Gold als auch wichtige Aktienindizes mit einem Anstieg von 26–27 %. Faktoren wie Änderungen beim Rückkauf von Staatsanleihen, ein schwächerer Dollar und starke institutionelle Nachfrage unterstützen diese Entwicklung. Trotz der gestiegenen Korrelation mit Gold bleibt Bitcoin volatiler, und sein Status als „digitales Gold“ ist noch nicht endgültig bestätigt.

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