Institutionelle Investoren dominieren Kryptomarkt

Institutionelle Investoren dominieren den Kryptomarkt mit bis zu 81 % Handelsvolumen. Dies führt zu geringerer Volatilität, konzentrierter Liquidität und Rekordwachstum bei tokenisierten Assets.

Institutionelle Investoren haben ihre Dominanz am Kryptowährungsmarkt weiter ausgebaut. Im ersten Halbjahr 2026 erreichten sie einen Rekordanteil von 72 % am Spot-Handelsvolumen auf Wintermutes OTC-Desk, verglichen mit 61 % Ende 2025. Auf Coinbase machten professionelle und institutionelle Kunden im vierten Quartal 2025 bereits 81,08 % des gesamten Handelsvolumens aus, was 237 Milliarden US-Dollar entspricht – ein deutlicher Anstieg gegenüber 20 % im Jahr 2018. Diese Entwicklung führte zu einer geringeren Volatilität: Die Marktvolatilität von Bitcoin sank auf etwa 45 % von zuvor fast 70 %. Die Liquidität konzentriert sich zunehmend auf wenige Kryptowährungen, wodurch Altcoin-Rallyes selektiver werden. Das Volumen von Altcoin-Optionen stieg um das 3,4-Fache, tokenisierte Vermögenswerte erreichten 31 Milliarden US-Dollar und das monatliche Transfer-Volumen überschritt 9 Milliarden US-Dollar. Große Finanzinstitute haben ihr Krypto-Angebot ausgebaut, und Spot-Bitcoin-ETFs verzeichnen stetige Zuflüsse. Während die institutionelle Beteiligung Stabilität und Liquidität bringt, erhöht sie auch die Sensitivität des Marktes gegenüber makroökonomischen Faktoren und koordinierten Abverkäufen.

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