Bitcoin nahe 64.000 USD: Ölpreisanstieg und Kimi K3 belasten
Bitcoin pendelte um 64.000 US-Dollar, während Ölpreise und Tech-Verluste nach Kimi K3 die Kryptomärkte belasteten. Geopolitische Spannungen und Inflationsängste dominierten.
Bitcoin bewegte sich in einer engen Spanne zwischen 64.000 und 65.000 US-Dollar, während die Märkte auf einen Ölpreisanstieg über 90 US-Dollar pro Barrel reagierten. Dieser Anstieg wurde durch eskalierende Spannungen zwischen den USA und Iran sowie Störungen in der Straße von Hormus ausgelöst. Die Kryptowährung verzeichnete einen kurzen Rückgang auf etwa 63.900 US-Dollar, was einem Tagesverlust von 1,3 % entspricht. Im Wochenverlauf blieb Bitcoin jedoch 2–3 % im Plus. Auch der breitere Kryptomarkt zeigte Schwäche: Ether, BNB, XRP und Dogecoin verbuchten leichte Verluste, während Hyperliquids HYPE im Wochenverlauf um 8–10 % fiel. Der Anstieg der Ölpreise schürte Inflationssorgen und erhöhte die Wahrscheinlichkeit, dass Zentralbanken an restriktiven Maßnahmen festhalten. Zusätzlich verstärkte ein Ausverkauf von Technologiewerten, ausgelöst durch Chinas Kimi K3 AI-Modell, die Marktvolatilität. Der Crypto Fear & Greed Index verharrte im "Fear"-Bereich bei 29, die Bitcoin-Dominanz lag nahe 70 %, und die gesamte Krypto-Marktkapitalisierung betrug rund 1,86 Billionen US-Dollar. Anleger blieben angesichts geopolitischer Unsicherheiten vorsichtig.