IBM-Aktien brechen nach Q2-Umsatzschwäche ein
IBM-Aktien stürzten nach enttäuschenden Q2-Zahlen um bis zu 25 % ab. Umsatz und EPS verfehlten die Erwartungen. Der gesamte Tech-Sektor und Krypto wurden belastet.
Die vorläufigen Ergebnisse von IBM für das zweite Quartal sorgten für eine starke Marktreaktion: Die Aktien fielen um 18 % bis 25 %, nachdem ein Umsatz von 17,2 Milliarden US-Dollar gemeldet wurde – deutlich unter den Analystenerwartungen von etwa 17,86 bis 17,9 Milliarden US-Dollar. Auch das bereinigte Ergebnis je Aktie verfehlte die Prognosen und lag bei 2,93 US-Dollar gegenüber Schätzungen von rund 3,01 US-Dollar. IBM begründete das schwache Ergebnis mit verzögerten Großaufträgen und einer plötzlichen Verlagerung der Kundenausgaben hin zu Servern, Speicher und Speicherlösungen, ausgelöst durch Lieferengpässe und erwartete Preiserhöhungen. Diese Umverteilung schwächte die Nachfrage im Software- und Infrastrukturgeschäft und schürte Sorgen über die Ausgaben im Unternehmens-Technologiesektor sowie die Auswirkungen von KI-Investitionen auf traditionelle Software. Der Ausverkauf markierte den schlechtesten Handelstag für IBM seit 1987 und belastete den gesamten Technologiesektor sowie risikoreiche Anlagen wie Krypto. Die offizielle Q2-Telefonkonferenz von IBM ist für den 22. Juli angesetzt.