JPMorgan warnt vor Risiken durch Strategy-Bitcoin-Verkäufe

JPMorgan warnt: Strategy erhöht mit neuer Bitcoin-Verkaufspolitik das Marktrisiko und empfiehlt höhere Barreserven, um Unsicherheit und Volatilität zu begrenzen.

JPMorgan-Analysten äußern Bedenken zur neuen Bitcoin-Verkaufspolitik von Strategy (ehemals MicroStrategy). Sie warnen, dass diese Richtlinie ein "Two-Way"-Risiko einführt und die Unsicherheit sowie Volatilität am Kryptomarkt erhöht. Die neue Strategie erlaubt es Strategy, bis zu 1,25 Milliarden US-Dollar in Bitcoin zu verkaufen, um Vorzugsdividenden, Zinsaufwendungen und Aktienrückkäufe zu finanzieren. Dies stellt einen deutlichen Wandel gegenüber der bisherigen Buy-and-Hold-Strategie dar. Ende Juni verfügte Strategy über Barreserven von 2,55 Milliarden US-Dollar, was etwa 17 Monate an Verpflichtungen abdeckt. JPMorgan empfiehlt jedoch, Reserven für 24–36 Monate vorzuhalten, um Investoren zu beruhigen. Die Bank argumentiert, dass die Ausgabe von Stammaktien zur Erhöhung der Barreserven vorzuziehen wäre, da Strategy etwa 4 % des gesamten Bitcoin-Angebots hält. Große Bitcoin-Transaktionen könnten den Markt destabilisieren und die Finanzierungskosten erhöhen. Kürzliche Verkäufe, darunter 32 BTC für 2,5 Millionen US-Dollar, haben bereits Marktdiskussionen ausgelöst und zu Kursrückgängen beigetragen.

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