Bitcoin steigt nach Fed-Statement über 60.000 Dollar
Bitcoin steigt über 60.000 Dollar, nachdem Fed-Chef Warsh auf nachlassende Inflationsrisiken hinwies. Die Märkte reagierten mit einer Erholung bei Risikoanlagen und Edelmetallen.
Bitcoin durchbrach erneut die 60.000-Dollar-Marke, nachdem der Vorsitzende der US-Notenbank, Kevin Warsh, erklärte, dass die Inflationsrisiken nachgelassen hätten. Zudem bekräftigte er beim EZB-Forum in Sintra, Portugal, das 2%-Inflationsziel der Zentralbank. Warsh vermied es, einen Ausblick auf künftige Zinsentscheidungen zu geben, und betonte, dass die Geldpolitik von den kommenden Wirtschaftsdaten abhängen werde. Sein weniger restriktiver Ton, insbesondere bezüglich der Auswirkungen von künstlicher Intelligenz auf Produktivität und Inflation, wurde von den Märkten als Zeichen der Stabilität gewertet. Dies führte zu einer schnellen Erholung von Bitcoin, der sich von den jüngsten Tiefs nahe 58.000 Dollar erholte und eine Marktkapitalisierung von über 1,2 Billionen Dollar erreichte. Trotz der Rally bleibt die Marktstimmung vorsichtig, wie anhaltende Abflüsse aus Bitcoin-ETFs und ein niedriger Fear & Greed Index zeigen.