Ölpreise fallen, Dollar stark – US-Iran-Gespräche
Ölpreise fallen nach US-Iran-Gesprächen, asiatische Aktien steigen. Der Dollar bleibt stark, Yen und Euro schwächeln. Analysten warnen vor Unsicherheiten, auch im Kryptomarkt.
Die Ölpreise sind stark gefallen, nachdem die Friedensgespräche zwischen den USA und dem Iran Fortschritte zeigten. Brent-Rohöl sank um über 5 % auf ein Drei-Monats-Tief und erreichte etwa 79 US-Dollar pro Barrel, nachdem der Iran bedeutende Fortschritte in den Verhandlungen meldete. Die von Katar und Pakistan in der Schweiz vermittelten Gespräche führten zu einem 60-Tage-Fahrplan für ein Atomabkommen, Sanktionslockerungen und Sicherheitsmaßnahmen für die Straße von Hormus. Asiatische Aktienmärkte reagierten positiv, doch Analysten warnen vor verfrühtem Optimismus, da bei einer vollständigen Öffnung von Hormus bis zu 80 Millionen Barrel Rohöl auf den Markt kommen könnten. Der US-Dollar bleibt stark, gestützt durch steigende Treasury-Renditen und eine restriktivere Fed-Politik, während Yen und Euro nachgeben. Trotz nachlassender Ölrisiken bestehen Unsicherheiten an den Devisenmärkten. Die Digital-Asset-Märkte stehen zudem durch US-Sanktionen gegen Irans größte Krypto-Börse vor Herausforderungen. Investoren bleiben vorsichtig und beobachten aufmerksam bevorstehende Wirtschaftsdaten und Zentralbank-Reden.