STRC und SATA: Kursrutsch durch Hebel-Liquidation
STRC und SATA fielen wegen Zwangsliquidationen, nicht Kreditproblemen. Nach Käufer-Rückkehr erholten sie sich. Strives Reserven bleiben intakt, Fundamentaldaten unverändert, so CEO Matt Cole.
Ein starker intraday Kursrückgang und die anschließende Erholung bei STRC und SATA wurden laut Strive-CEO Matt Cole auf einen durch Hebelwirkung ausgelösten Liquidationsvorgang und nicht auf eine Verschlechterung der Kreditqualität zurückgeführt. Beide Token fielen deutlich – STRC bis auf 82,50 US-Dollar und SATA in den niedrigen 90er-Bereich – bevor sie sich mit der Rückkehr der Käufer erholten. Cole erklärte, dass Investoren, die mit Hebelwirkung auf Rendite setzten, bei fallenden Kursen Margin Calls erhielten. Dies führte zu Zwangsverkäufen und einem Kaskadeneffekt, der die Preise unabhängig von den Fundamentaldaten weiter drückte. Die Handelsvolumina stiegen während des Ausverkaufs deutlich über das Durchschnittsniveau. Cole betonte, dass die Kreditqualität der Emittenten weiterhin stark sei, Strives Dividendenvorräte intakt blieben und das Unternehmen nicht unter Druck stehe. Das Ereignis unterstrich die Risiken von Hebelwirkung in neuen digitalen Kreditmärkten, zeigte aber auch eine reale Nachfrage auf niedrigerem Kursniveau, da sich beide Wertpapiere rasch erholten.