Standard Chartered: Bitcoin-Tief als Chance, Ziel 100.000 USD
Standard Chartered sieht im Bitcoin-Rückgang auf 59.000 US-Dollar das Zyklustief. Eine Erholung hängt von Ölpreisen, ETF-Zuflüssen und institutionellen Käufen ab. Das Jahresendziel bleibt bei 100.000 US-Dollar.
Analysten von Standard Chartered sind der Meinung, dass der Kryptomarkt nach dem jüngsten Rückgang von Bitcoin auf etwa 59.000 US-Dollar seinen zyklischen Tiefpunkt erreicht haben könnte. Dies entspricht einem Rückgang von 53 % gegenüber dem Höchststand von 126.000 US-Dollar. Geoff Kendrick, globaler Leiter der Digital Asset Research bei der Bank, nennt mehrere Faktoren, die eine Marktwende auslösen könnten: ein mögliches Friedensabkommen zwischen den USA und Iran, sinkende Ölpreise, erneute Zuflüsse in Bitcoin-ETFs sowie verstärkte institutionelle Käufe. Auch der SpaceX-Börsengang wird als potenzieller Treiber für Kapitalflüsse genannt. Kendrick hält am Jahresendziel von 100.000 US-Dollar für Bitcoin fest und sieht die aktuellen Tiefststände als Kaufgelegenheit. Der Konsens mehrerer Berichte deutet darauf hin, dass der Krypto-Winter vorbei sein könnte, sofern sich die positiven Entwicklungen bei Ölpreisen, ETF-Zuflüssen und institutionellen Aktivitäten fortsetzen.