Bitcoin nähert sich möglichem Boden – Analysten warnen
Bitcoin fällt unter 60.000 US-Dollar. Über die Hälfte des Angebots wird mit Verlust gehandelt. Analysten sehen Anzeichen für einen Boden, warnen aber vor weiteren Rückgängen und schwacher Nachfrage.
Bitcoin hat kürzlich deutliche Verluste verzeichnet: Der Preis fiel unter 60.000 US-Dollar, wodurch mehr als die Hälfte des zirkulierenden Angebots nun mit Verlust gehandelt wird. Verschiedene Analysen weisen darauf hin, dass solche Situationen häufig dem Tiefpunkt eines Bärenmarktes vorausgehen. Dennoch warnen Experten, dass weitere Rückgänge zwischen 15 % und 26 % möglich sind, bevor ein echter Boden erreicht wird. CryptoQuant nennt 53.600 US-Dollar als potenzielle Untergrenze. Allerdings sorgen schwache Nachfrage und hohe Abflüsse aus Spot-ETFs für Unsicherheit hinsichtlich einer schnellen Erholung. Analysten berichten von einem starken Nachfragerückgang – allein in einer Woche sank das Angebot um 652.000 BTC, der größte Rückgang seit Anfang 2022. Technische Muster wie die ABC-Korrektur deuten darauf hin, dass bei einer Wiederholung historischer Trends ein weiterer schneller Rückgang möglich ist. Trotz einiger ermutigender Anzeichen für eine Bodenbildung bleiben die meisten Experten vorsichtig und betonen, dass die Korrektur noch nicht vorbei sein könnte und der Markt möglicherweise Monate zur Stabilisierung benötigt.