Bitcoin kämpft bei 61.000 USD: Schwache Woche, ETF-Abflüsse

Bitcoin pendelt um 61.000 USD nach seiner schlechtesten Woche seit dem FTX-Kollaps, belastet durch geopolitische Spannungen, ETF-Abflüsse und Inflationssorgen. Analysten sehen 65.000–66.000 USD als Widerstand.

Bitcoin hat in letzter Zeit erhebliche Volatilität erlebt und ist auf etwa 61.000 US-Dollar gefallen. Auslöser waren eskalierende Spannungen zwischen den USA und Iran, anhaltende ETF-Abflüsse sowie makroökonomischer Druck. In nur sieben Tagen verzeichnete die Kryptowährung mit einem Minus von rund 16 % den stärksten Wochenverlust seit dem FTX-Kollaps. Nach dem US-CPI-Bericht für Mai, der einen jährlichen Anstieg von 4,2 % und eine schwächer als erwartete Kerninflation zeigte, kam es zu einer kurzen Erholung. Dennoch bleibt Bitcoin unter Druck. Spot-Bitcoin-ETFs verzeichneten 13 aufeinanderfolgende Sitzungen mit Nettoabflüssen von insgesamt über 5,5 Milliarden US-Dollar, was auf eine nachlassende institutionelle Nachfrage hindeutet. Analysten sehen den Bereich von 65.000–66.000 US-Dollar als nächsten Widerstand und die Zone von 58.000–60.000 US-Dollar als entscheidende Unterstützung. Bitcoins Fähigkeit, sich über wichtigen gleitenden Durchschnitten zu halten, sorgt für etwas Stabilität. Dennoch belasten anhaltende geopolitische Risiken und Inflationssorgen weiterhin die Stimmung. Über die Hälfte des umlaufenden Bitcoin-Angebots wird nun unterhalb des Einstandspreises gehalten, was auf Verluste vieler Inhaber hindeutet.

Verwandte Token

Verwandte Nachrichten