Wall Street nähert sich Dotcom-Blasenniveau

Das US-Shiller-KGV steigt auf 42,18 und nähert sich dem Dotcom-Rekord. Analysten warnen vor Korrekturrisiken angesichts historisch hoher Tech-Bewertungen.

Der US-Aktienmarkt erreicht Bewertungsniveaus, die an die Dotcom-Blase von 2000 erinnern. Haupttreiber sind der Boom der Künstlichen Intelligenz und das starke Wachstum großer Tech-Unternehmen. Das Shiller-KGV (CAPE) stieg auf 42,18 und nähert sich damit dem Allzeithoch von 44,19 aus dem Jahr 1999. Diese Entwicklung signalisiert, dass US-Aktien, insbesondere Technologiewerte, zu historisch hohen Multiplikatoren gehandelt werden. Der S&P 500 und der Nasdaq 100 legten seit Jahresbeginn um 14 % bzw. 24 % zu und übertreffen damit frühere Bewertungsmaßstäbe. Analysten warnen, dass bereits kleine Enttäuschungen zu starken Marktreaktionen führen könnten. Sie erinnern daran, dass der S&P 500 nach der Blase 2000 die Hälfte seines Wertes verlor. Während einige Experten auf solide Gewinne der heutigen Tech-Giganten verweisen, wächst die Debatte über die Nachhaltigkeit des aktuellen Wachstums und das Risiko einer möglichen Korrektur.

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