Covenant AI-Ausstieg löst TAO-Absturz und Dezentralisierungsdebatte aus
Covenant AI verließ Bittensor wegen Zentralisierungsbedenken. Der Ausstieg ließ den TAO-Token um über 15 % fallen und weckte Zweifel an Bittensors Dezentralisierung.
Covenant AI hat das Bittensor-Netzwerk verlassen und dabei erhebliche Bedenken hinsichtlich Zentralisierung und Governance geäußert. Das Team warf dem Bittensor-Gründer Jacob Steeves vor, einseitige Kontrolle auszuüben, etwa durch die Aussetzung von Emissionen an Covenant AIs Subnetze, den Entzug von Moderationsrechten und die Abschaffung von Subnet-Infrastruktur. Zudem wurde wirtschaftlicher Druck durch umfangreiche Token-Verkäufe kritisiert. Laut Covenant AI widersprechen diese Maßnahmen den Dezentralisierungsansprüchen von Bittensor; die Governance wurde als „Dezentralisierungstheater“ bezeichnet. Der Ausstieg von Covenant AI, einem wichtigen Subnetzbetreiber und Entwickler dezentraler Large Language Models, führte zu einem Kursrückgang des TAO-Tokens um über 15 % und machte ihn zur schwächsten Top-100-Kryptowährung nach Marktkapitalisierung. Dieser Schritt wirft Fragen zur tatsächlichen Dezentralisierung der Bittensor-Governance auf und sorgte für deutliche Marktvolatilität. Covenant AI plant, seine Arbeit unabhängig fortzusetzen und kündigte künftige Projekte an.