Citigroup senkt Kursziele für Bitcoin und Ethereum
Citigroup senkt die 12-Monats-Kursziele für Bitcoin auf 112.000 USD und für Ethereum auf 3.175 USD. Grund sind Verzögerungen bei US-Regulierung, die institutionelle Akzeptanz und Marktwachstum bremsen.
Citigroup hat in mehreren Berichten die 12-Monats-Kursziele für Bitcoin und Ethereum gesenkt. Hauptgrund sind Verzögerungen bei der US-Kryptogesetzgebung und anhaltende regulatorische Unsicherheiten. Das neue Kursziel für Bitcoin liegt nun bei 112.000 US-Dollar statt zuvor 143.000 US-Dollar. Für Ethereum wurde das Ziel von 4.304 auf 3.175 US-Dollar reduziert. Analysten betonen, dass diese Anpassungen nicht auf einer grundsätzlichen Neubewertung der Kryptowährungen beruhen. Vielmehr spiegeln sie die langsame Entwicklung von Gesetzesinitiativen wie dem CLARITY Act im US-Kongress wider. Das Fehlen klarer regulatorischer Rahmenbedingungen hemmt die institutionelle Akzeptanz und die ETF-getriebene Nachfrage. Citigroup merkt an, dass Bitcoin weiterhin unter 90.000 US-Dollar notiert und sich kurzfristig konsolidieren dürfte, da zuvor erwartete bullishe Katalysatoren hinterfragt werden. Die Bank sieht Abwärtsrisiken bei einer Verschlechterung der makroökonomischen Bedingungen, hält aber signifikantes Aufwärtspotenzial für möglich, falls regulatorische Klarheit entsteht und die Investorennachfrage steigt.