US-Iran-Konflikt bedroht Bitcoin-Mining und Kryptomarkt
US-Iran-Spannungen gefährden Irans Bitcoin-Mining (2–5 % Hashrate). Ein Ausfall könnte 1 Mrd. USD Umsatz kosten und den Kryptomarkt destabilisieren.
Die geopolitischen Spannungen zwischen den USA und Iran verstärken die Bedenken hinsichtlich der Stabilität des globalen Kryptomarktes, insbesondere bei Bitcoin. Iran trägt Schätzungen zufolge 2–5 % zur weltweiten Bitcoin-Hashrate bei. Rund 700.000 Mining-Rigs verbrauchen täglich etwa 2.000 Megawatt Strom, meist durch staatlich unterstützte Operationen mit stark subventioniertem Strom. Dadurch kann Iran Bitcoin zu einem Bruchteil des Marktpreises minen und erhebliche Einnahmen erzielen. Das großflächige Mining führt jedoch zu Stromengpässen und rollierenden Blackouts für die Bevölkerung. Ein militärischer Konflikt könnte die iranische Mining-Infrastruktur gefährden, bis zu 1 Milliarde US-Dollar an jährlichen Krypto-Einnahmen vernichten und einen plötzlichen Rückgang der globalen Hashrate verursachen. Dies würde zu langsameren Blockzeiten und Instabilität im Netzwerk führen, bis sich die Difficulty anpasst. Die jüngste Volatilität am Kryptomarkt wird auf diese eskalierenden Spannungen zurückgeführt. Händler erwarten bei einem Konfliktausbruch und möglichen iranischen Vergeltungsmaßnahmen gegen regionale Infrastruktur oder strategische Routen zusätzliche Instabilität. Die Situation verdeutlicht die enge Verflechtung geopolitischer Ereignisse mit dem Krypto-Ökosystem.