Bärenstimmung beim Dollar erhöht Risiken für Kryptomärkte

Bank of America-Umfragen zeigen rekordverdächtige Bärenstimmung beim Dollar. Die Korrelation mit Bitcoin steigt, was neue Volatilitätsrisiken für Kryptomärkte schafft.

Jüngste Umfragen der Bank of America zeigen, dass die Anlegerstimmung gegenüber dem US-Dollar so bärisch ist wie seit über einem Jahrzehnt nicht mehr. Rekordhohe Short-Positionen und eine Netto-Exposure auf historischen Tiefstständen spiegeln diese Skepsis wider, die durch Sorgen über einen schwächeren US-Arbeitsmarkt und Unsicherheiten in der US-Geldpolitik verstärkt wird. Traditionell galt ein schwächerer Dollar als bullishes Signal für Risikoanlagen wie Bitcoin, da diese dadurch attraktiver werden. Seit Anfang 2025 zeigt Bitcoin jedoch eine ungewöhnlich positive Korrelation mit dem Dollar: Beide Assets fallen gleichzeitig, und ihre 90-Tage-Korrelation erreicht ein Mehrjahreshoch. Diese Entwicklung deutet darauf hin, dass sich die klassische inverse Beziehung zwischen Bitcoin und dem Dollar verändert. Das erhöht die Volatilitätsrisiken für die Kryptomärkte. Zudem sorgen Bedenken über die US-Staatsverschuldung und die Unabhängigkeit der Federal Reserve für zusätzliche Unsicherheit.

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