Quantencomputing bedroht Bitcoins Vorsprung vor Gold

Analysten sehen durch Quantencomputing-Risiken das Ende von Bitcoins 12-jähriger Outperformance gegenüber Gold und stellen seine Knappheit sowie Rolle als Wertspeicher infrage.

Jüngste Kommentare von Analysten wie Willy Woo und Ran Neuner deuten auf eine bedeutende Veränderung im Verhältnis zwischen Bitcoin und Gold hin. Ein 12-jähriger Trend, in dem Bitcoin Gold übertroffen hat, wurde erstmals gebrochen. Hauptursache ist das zunehmende Bewusstsein für Risiken durch Quantencomputing, das die kryptografische Sicherheit von Bitcoin bedrohen und etwa 4 Millionen verlorene Bitcoins wieder zugänglich machen könnte. Dieses Quantenrisiko wird nun am Markt eingepreist und trägt dazu bei, dass Bitcoin im Vergleich zu Gold unterdurchschnittlich abschneidet, obwohl eine höhere Bewertung erwartet wurde. Die Möglichkeit eines sogenannten „Q-Day“-Ereignisses, bei dem Quantencomputer die aktuellen Schutzmechanismen brechen, wird als reale Gefahr betrachtet. Schätzungen zufolge könnte dies in 5 bis 15 Jahren eintreten. Analysten merken an, dass dieses Risiko die Knappheitserzählung von Bitcoin und seine Rolle als Wertspeicher infrage stellt. Besonders in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit gewinnt Gold an Wert, während Zweifel an Bitcoins Zuverlässigkeit als Hedge zunehmen.

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