China reduziert US-Staatsanleihen – Auswirkungen auf Märkte
China begrenzt US-Staatsanleihen bei Banken, um Risiken zu streuen. Dies könnte die Nachfrage nach Kryptowährungen und anderen Alternativen stärken.
China hat große Banken angewiesen, neue Käufe von US-Staatsanleihen zu begrenzen und bestehende Bestände schrittweise zu reduzieren. Hintergrund sind Bedenken hinsichtlich Marktschwankungen und Klumpenrisiken. Die Anweisung betrifft vor allem Geschäftsbanken, nicht jedoch die staatlichen Devisenreserven, und erfolgte ohne formalen Zeitplan oder konkrete Zielvorgaben. Chinas US-Staatsanleihebestände sind dadurch auf etwa 683 Milliarden US-Dollar gesunken – der niedrigste Stand seit Jahren und deutlich weniger als der Höchstwert von über 1,3 Billionen US-Dollar im Jahr 2013. Die Maßnahme wird als Risikomanagementstrategie verstanden, nicht als Reaktion auf geopolitische Spannungen oder Zweifel an der US-Kreditwürdigkeit. Aufsichtsbehörden verweisen auf die gestiegene Volatilität am US-Anleihemarkt durch steigende Zinsen, Defizite und fiskalische Unsicherheiten. Die Entscheidung könnte die Attraktivität alternativer Anlagen wie Gold und Kryptowährungen erhöhen, während China seine Reserven diversifiziert.