KI-Fortschritte belasten Software-Aktien weltweit

KI-Fortschritte führen zu globalem Ausverkauf von Software-Aktien. Indizes und Unternehmen wie Thomson Reuters und Xero verzeichnen starke Verluste, da Investoren Disruption traditioneller Modelle befürchten.

Der globale Softwaresektor erlebt derzeit einen starken Abschwung, ausgelöst durch den rasanten Fortschritt Künstlicher Intelligenz (KI), der weitverbreitete Investorenängste schürt. In den USA verzeichneten Software-Aktien deutliche Verluste: Der S&P North American Software Index fiel seit September um fast 30 %, und der Januar markierte die schlechteste Monatsperformance seit 2008. KI-Tools wie die neuen Claude Cowork Plugins von Anthropic automatisieren komplexe Aufgaben in Recht, Vertrieb, Marketing und Datenanalyse. Dies stellt die Tragfähigkeit traditioneller Software-Geschäftsmodelle infrage und führte zu massiven Verkäufen – an einem Tag gingen über 300 Milliarden US-Dollar an Börsenwert verloren. Große Unternehmen wie Thomson Reuters, RELX, Wolters Kluwer, Adobe und Salesforce mussten starke Verluste hinnehmen; bei Thomson Reuters betrug der Rückgang an einem Tag 18 %. Auch der australische Technologiesektor ist betroffen: Xero fiel um 16 %. Während einige Analysten vor einer Überreaktion warnen, bleibt die Anlegerstimmung angesichts der Umwälzungen negativ.

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