US-Wintersturm senkt Bitcoin-Hashrate deutlich

Ein schwerer Wintersturm in den USA zwang große Bitcoin-Mining-Pools wie Foundry USA und Luxor, ihre Hashrate um bis zu 60 % zu senken. Die Blockproduktion verlangsamte sich deutlich.

Ein schwerer Wintersturm namens Fern hat die Vereinigten Staaten getroffen und erhebliche Störungen im Bitcoin-Mining verursacht. Große Mining-Pools wie Foundry USA und Luxor mussten ihre Hashrate aufgrund der extremen Kälte und der erhöhten Belastung des Stromnetzes deutlich reduzieren. Foundry USA, der größte Bitcoin-Mining-Pool, verzeichnete einen Rückgang der Hashrate um etwa 60 % und verlor seit Freitag fast 200 Exahashes pro Sekunde (EH/s). Dadurch verlangsamte sich die Blockproduktion zeitweise auf 12 Minuten. Auch Luxor erlebte einen Rückgang von etwa 45 EH/s auf 26 EH/s, während Antpool und Binance Pool geringere Einbußen meldeten. Der Rückgang der Hashrate steht im Zusammenhang mit der arktischen Kälte, die den Energiebedarf erhöhte und Stromsparmaßnahmen erforderlich machte. Trotz der Reduzierungen hält Foundry USA weiterhin einen bedeutenden Anteil an der globalen Hashrate von rund 22–23 %. Das Ereignis verdeutlicht die Anfälligkeit der Bitcoin-Mining-Infrastruktur gegenüber extremen Wetterbedingungen und die enge Verbindung zwischen digitalen Netzwerken und realen Energiesystemen.

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