Krypto-Markt stürzt nach US–EU-Handelskonflikt ab

Kryptomärkte stürzten nach US–EU-Handelskonflikt ab. Bitcoin, Ethereum und XRP verloren über 2,5 %, 3 % bzw. 4 % – begleitet von massiven Liquidationen und Risikoaversion.

Der Kryptowährungsmarkt erlitt einen starken Rückschlag: Bitcoin, Ethereum und XRP verzeichneten erhebliche Verluste. Bitcoin fiel unter 93.000 US-Dollar und verlor innerhalb von 24 Stunden über 2,5 %, während Ethereum und XRP um mehr als 3 % bzw. 4 % nachgaben. Die gesamte Marktkapitalisierung sank um fast 3 %, wobei über 860 Millionen US-Dollar an gehebelten Positionen liquidiert wurden. Auslöser des Ausverkaufs waren wachsende Handelskonflikte zwischen den USA und der EU nach der Ankündigung neuer US-Zölle auf europäische Importe und EU-Gegenmaßnahmen. Die daraus resultierende Risikoaversion führte dazu, dass Anleger Gelder in sichere Häfen wie Gold und Silber umschichteten, die neue Höchststände erreichten. Technische Faktoren wie das Unterschreiten wichtiger Unterstützungsniveaus bei Bitcoin und hohe Hebelwirkung beschleunigten den Rückgang. Blockchain-Daten deuten darauf hin, dass es sich eher um einen Leverage-Reset als um eine fundamentale Trendwende handelt, mit Potenzial für eine kurzfristige Erholung bei Entspannung der globalen Spannungen.

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