US-Schulden auf 38,5 Bio. USD: Bitcoin & Gold im Fokus

Die US-Staatsverschuldung erreicht 38,5 Billionen USD, Zinszahlungen übersteigen 1 Billion jährlich. Die Schuldenkrise treibt Anleger zu Bitcoin und Gold als Alternativen bei Inflations- und Währungsrisiken.

Die US-Staatsverschuldung hat Anfang 2026 mit 38,5 Billionen US-Dollar einen Rekordstand erreicht, wodurch das Verhältnis von Schulden zu BIP auf über 120 % steigt, da das BIP bei etwa 30 Billionen US-Dollar liegt. Über 70 % der Schulden werden inländischen Gläubigern geschuldet, der Rest entfällt auf ausländische Akteure wie Japan, China und das Vereinigte Königreich. Die jährlichen Zinszahlungen übersteigen mittlerweile 1 Billion US-Dollar und übertreffen damit die Verteidigungsausgaben; sie zählen zu den am schnellsten wachsenden Bundesausgaben. Dieser Anstieg ist auf pandemiebedingte Konjunkturpakete sowie fortlaufende Investitionen in Infrastruktur, Militär und Sozialprogramme zurückzuführen. Die rasche Schuldenaufnahme verstärkt die Sorge um fiskalische Dominanz, bei der Zentralbanken unter Druck geraten könnten, die Zinsen niedrig zu halten, um die Schuldendienstkosten zu bewältigen. Ein solches Umfeld gilt als bullisch für Vermögenswerte wie Bitcoin und Gold, die als alternative Wertspeicher angesichts von Inflations- und Währungsabwertungsängsten an Bedeutung gewinnen. Die steilere Zinsstrukturkurve und die steigende Zinslast schränken die politischen Handlungsspielräume ein und erhöhen die wirtschaftlichen Risiken, weshalb Anleger vermehrt Schutz in realen oder defensiven Assets suchen.

Verwandte Nachrichten