US-Inflation fällt im November auf 2,7 %, Märkte und Krypto steigen
Die US-Inflation sank im November auf 2,7 % und lag unter den Prognosen. Die Kerninflation fiel auf 2,6 %. Märkte und Kryptowährungen legten zu, da Zinssenkungen der Fed erwartet werden. Die Arbeitslosigkeit stieg auf 4,6 %.
Die Inflation in den USA kühlte im November stärker als erwartet ab: Der Verbraucherpreisindex stieg im Jahresvergleich um 2,7 %, was unter der Prognose von 3,1 % und dem Wert von 3,0 % im September liegt. Die Kerninflation, ohne Lebensmittel und Energie, sank ebenfalls auf 2,6 %. Die Daten, die nach einer durch den Regierungsstillstand verursachten Unterbrechung der Erhebung im Oktober veröffentlicht wurden, deuten auf einen breiten disinflationären Trend hin. Die Energiepreise stiegen im Jahresvergleich um 4,2 %, während die Lebensmittelpreise um 2,6 % zulegten. Die schwächeren Inflationszahlen sorgten für Auftrieb an den Finanzmärkten und bei Kryptowährungen: Der Bitcoin-Preis sprang, da Investoren auf eine mögliche Zinssenkung der Federal Reserve spekulierten. Die Arbeitslosenquote stieg auf 4,6 % und erreichte damit den höchsten Stand seit 2021, was Sorgen über eine wirtschaftliche Abkühlung auslöste. Analysten merkten an, dass die teilweise Datenerhebung im November, zusammenfallend mit Rabatten in der Ferienzeit, die Ergebnisse beeinflusst haben könnte. Insgesamt wurde der Bericht als positive Überraschung gewertet, die Haushalte und Märkte entlastet, auch wenn die Inflation weiterhin über dem 2 %-Ziel der Federal Reserve liegt.