Trump schließt Iran-Angriff vor Wahlen aus
Trump schließt vor den US-Zwischenwahlen einen Angriff auf den Iran aus. Gespräche laufen, Blockade bleibt. Märkte reagieren erleichtert, Druck auf Iran hält an.
Donald Trump kündigte an, dass die USA vor den Zwischenwahlen am 3. November keinen Angriff auf den Iran durchführen werden. Er betonte, dass produktive Gespräche mit dem Iran im Gange seien und die Blockade weiterhin voll wirksam bleibe. Zudem stellte Trump klar, dass dem Iran der Erwerb von Atomwaffen nicht gestattet werde. Trump beschrieb die wirtschaftliche und militärische Lage des Iran als schwierig. Er hob hervor, dass die Öllieferungen durch die Straße von Hormus Rekordwerte erreicht hätten – in einer Nacht wurden 22 Millionen Barrel transportiert, jedoch keines davon aus dem Iran oder für den Iran bestimmt. Die Ankündigung führte zu einer leichten Entspannung beim japanischen Yen und zu einer Pause beim Anstieg des Dollars. Die Märkte reagierten auf das verringerte Risiko einer Eskalation im Nahen Osten. Trotz der Aussetzung militärischer Maßnahmen bleiben Blockade und wirtschaftlicher Druck bestehen. Ein dauerhafter Waffenstillstand oder eine diplomatische Einigung wurden nicht verkündet.