IWF genehmigt 1,21 Mrd. USD-Hilfspaket für Pakistan

IWF und Pakistan einigen sich auf 1,21 Mrd. USD Hilfspaket, vorbehaltlich der Zustimmung des Exekutivdirektoriums. Ziel ist wirtschaftliche Stabilität, Risiken bleiben bestehen.

Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat eine grundsätzliche Einigung mit Pakistan erzielt, um zusätzliche Finanzmittel in Höhe von rund 1,21 Milliarden US-Dollar bereitzustellen. Dies geschieht angesichts anhaltender wirtschaftlicher Herausforderungen des Landes. Die Vereinbarung umfasst etwa 1 Milliarde US-Dollar im Rahmen der Extended Fund Facility (EFF) und 210 Millionen US-Dollar über die Resilience and Sustainability Facility (RSF). Damit steigen die Gesamtauszahlungen unter beiden Programmen auf rund 5,7 Milliarden US-Dollar. Die Einigung folgt auf ausführliche Gespräche zwischen dem IWF-Team und den pakistanischen Behörden und beinhaltet die vierte Überprüfung der 37-monatigen EFF sowie die dritte Überprüfung der 28-monatigen RSF. Die Auszahlung der Mittel steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung des IWF-Exekutivdirektoriums. Der IWF warnte, dass geopolitische Spannungen, hohe Energiekosten und externe Handelsstörungen weiterhin die fragile wirtschaftliche Erholung und strukturelle Stabilität Pakistans gefährden. Trotz moderatem BIP-Wachstum und nachlassender Inflation bleiben die Risiken erhöht.