US-PCE-Inflation bleibt unter Erwartungen

Die US-PCE-Inflation stieg im August um 3,4 %, blieb unter den Erwartungen. Die Märkte rechnen nun mit späteren Zinserhöhungen, der Dollar schwächt sich ab.

Die PCE-Inflation in den USA stieg im August im Jahresvergleich um 3,4 % und blieb damit unter den Erwartungen der Analysten. Die Kerninflation erhöhte sich gegenüber dem Vormonat um 0,2 % und erreichte eine jährliche Rate von 3,0 %, ebenfalls niedriger als prognostiziert. Diese Daten, kombiniert mit der vorsichtigen Rhetorik der Federal Reserve bezüglich weiterer Zinserhöhungen, verringerten die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung im Oktober. Die Erwartungen verschieben sich nun auf Dezember. Die Märkte reagierten positiv: Wall-Street-Futures legten zu, während die Renditen für US-Staatsanleihen sanken. Der EUR/USD konnte durch die Schwäche des US-Dollars und die fallenden Anleiherenditen moderate Gewinne verzeichnen. Trotz rückläufiger Inflation bleibt das Niveau über dem 2%-Ziel, und die US-Wirtschaft zeigt sich robust, was das Risiko anhaltend hoher Zinsen bestehen lässt.