US-Arbeitsmarkt schwächelt: Kleine Firmen verlieren, Bitcoin steigt

US-Privatbeschäftigung fiel im November um 32.000, vor allem durch kleine Unternehmen (-120.000 Jobs). Schwache Daten erhöhen Zinssenkungserwartungen der Fed und treiben Aktien sowie Bitcoin nach oben.

Der aktuelle ADP-Beschäftigungsbericht zeigte im November einen deutlichen Rückgang auf dem US-Arbeitsmarkt im privaten Sektor: Die Zahl der Beschäftigten sank um 32.000 – der stärkste Rückgang seit Anfang 2023. Hauptverantwortlich waren kleine Unternehmen, die 120.000 Stellen abbauten, während größere Firmen 90.000 neue Arbeitsplätze schufen. Dieser unerwartete Rückgang steht im Gegensatz zu den Prognosen der Ökonomen, die mit einem Zuwachs von 40.000 Stellen gerechnet hatten, und folgt auf eine revidierte Steigerung von 47.000 Stellen im Oktober. Der Abschwung war breit gefächert, traf aber vor allem kleinere Unternehmen und spiegelt die Belastung durch eine schwächere Verbrauchernachfrage und ein unsicheres wirtschaftliches Umfeld wider. Die schwachen Arbeitsmarktdaten erhöhen die Erwartungen, dass die Federal Reserve auf ihrer bevorstehenden Sitzung im Dezember die Zinsen senken wird; die Terminmärkte preisen eine hohe Wahrscheinlichkeit einer Senkung um 0,25 % ein. Die Finanzmärkte reagierten positiv auf die Aussicht auf niedrigere Zinsen: Aktien und Kryptowährungen, darunter Bitcoin, legten nach dem Bericht zu. Bitcoin notierte über 93.000 US-Dollar und verzeichnete Tages- und Wochengewinne, da Anleger eine lockerere Geldpolitik erwarteten.

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