Goldman Sachs: Fed-Zinserhöhung im September unwahrscheinlich

Goldman Sachs hält eine Fed-Zinserhöhung im September wegen sinkender Inflation und schwacher Wirtschaftsdaten für sehr unwahrscheinlich. Die Wahrscheinlichkeit am Markt sinkt, Bitcoin bleibt stabil.

Goldman Sachs betont, dass die Markterwartungen für eine Zinserhöhung der US-Notenbank (Fed) im September übertrieben sind und ein solcher Schritt sehr unwahrscheinlich erscheint. Analysten führen die nachlassende Inflation, schwache Einzelhandelsumsätze und eine Abkühlung am Arbeitsmarkt als Hauptgründe an, warum die Fed die Zinsen voraussichtlich unverändert lassen wird. Die vom Markt implizierten Wahrscheinlichkeiten für eine Zinserhöhung sind auf etwa 30,6 % gesunken, während Goldmans eigene Schätzung noch niedriger ausfällt. Die CPI-Daten für Juli 2026 zeigten eine Inflation von 3,4 % im Jahresvergleich, was einen Rückgang gegenüber dem Vormonat bedeutet. Auch das Lohnwachstum hat sich abgeschwächt. Bitcoin blieb stabil im Bereich von 62.000 bis 66.000 US-Dollar und verzeichnete nach den dovishen Signalen von Goldman Sachs einen leichten Anstieg. Die Bank erwartet, dass sich die Inflation weiter verbessert und die Marktbewertung für den Leitzins weiterhin zu restriktiv bleibt. Die Erwartungen für die nächste Zinserhöhung wurden auf Januar nächsten Jahres verschoben, wobei Goldman weiteres Potenzial für eine Abschwächung dieser Erwartungen sieht.

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