Trump verhängt Zölle wegen Zwangsarbeit auf Importe
Trump verhängt Zölle von 10–12,5 % auf Importe aus 60 Ländern, die über 99 % des US-Handels abdecken, wegen angeblicher Versäumnisse bei der Verhinderung von Zwangsarbeit.
Die US-Regierung unter Donald Trump führt neue Zölle zwischen 10 % und 12,5 % auf Importe aus rund 60 Handelspartnern ein. Diese Maßnahme tritt unmittelbar nach Mitternacht am Freitag in Kraft, sobald der temporäre globale Zollsatz von 10 % ausläuft. Die neuen Zölle betreffen über 99 % des US-Handels mit den betroffenen Ländern. Sie werden mit angeblichen Versäumnissen dieser Staaten begründet, Zwangsarbeit in ihren Lieferketten zu verhindern. Die Abgaben werden gemäß Section 301 erhoben und gelten zusätzlich zu bestehenden Zöllen, jedoch nicht für Stahl und Aluminium. Zu den wichtigsten betroffenen Partnern zählen das Vereinigte Königreich, China, die EU, Kanada, Japan und Indien. Ausnahmen gelten für bestimmte Produkte wie Agrarerzeugnisse, Pharmazeutika, Flugzeugteile, Stahl und Aluminium. Die Maßnahme wird als beispiellose internationale Aktion im Bereich Arbeitsrechte bezeichnet.