US-Inflation steigt auf 3,8 %, Kryptomärkte reagieren
Die US-Inflation stieg im April 2026 auf 3,8 %, getrieben von Energiepreisen. Die Daten belasteten Finanz- und Kryptomärkte; Bitcoin blieb trotz Volatilität nahe 81.000 US-Dollar.
Im April 2026 beschleunigte sich die US-Inflation auf 3,8 % und erreichte damit den höchsten Stand seit Mai 2023. Haupttreiber waren steigende Energiepreise, ausgelöst durch anhaltende geopolitische Spannungen, insbesondere zwischen den USA und Iran. Die Energiekosten stiegen um 3,8 % und machten über 40 % des monatlichen Anstiegs des Verbraucherpreisindex (CPI) aus. Besonders auffällig waren die Benzinpreise, die im Monatsvergleich um 5,4 % und im Jahresvergleich um 28,4 % zulegten. Auch die Lebensmittelpreise, vor allem bei frischem Obst und Gemüse, zogen an. Die Wohnkosten erhöhten sich im April um 0,6 % und sorgten weiterhin für Aufwärtsdruck auf die Gesamtinflation. Die unerwartet hohen Inflationszahlen schüren Sorgen, dass die Federal Reserve Zinssenkungen verschieben könnte. Dies belastete die Finanzmärkte und führte zu Rückgängen bei Kryptowährungen wie Bitcoin, XRP und ADA. Bitcoin zeigte Schwankungen um die Marke von 81.000 US-Dollar, blieb jedoch trotz der Inflationsdaten relativ stabil. Analysten warnen, dass eine anhaltend hohe Inflation die Fed zu länger hohen Zinsen zwingen könnte, was das Rezessionsrisiko erhöht und sowohl traditionelle als auch Kryptomärkte beeinflusst.