Irans Antwort verunsichert Öl- und Kryptomärkte
Irans Antwort auf den US-Waffenstillstandsvorschlag lehnt zentrale US-Forderungen ab und fordert Sanktionsaufhebung – mit Folgen für Öl- und Kryptomärkte.
Iran hat über pakistanische Vermittler auf einen US-Waffenstillstandsvorschlag reagiert und damit neue Unsicherheit an den globalen Märkten ausgelöst. Der US-Vorschlag zielte darauf ab, die Straße von Hormus wieder zu öffnen und Gespräche über Irans Atomprogramm neu zu starten. Teherans Antwort, die nicht öffentlich gemacht wurde, hält an der bisherigen Linie fest: Die US-Forderungen nach einem zwanzigjährigen Stopp der Urananreicherung und dem Abbau nuklearer Anlagen werden abgelehnt. Stattdessen bietet Iran eine schrittweise Wiederöffnung der Straße von Hormus für Handelsschiffe und Nuklearverhandlungen innerhalb von 30 Tagen an. Dazu gehören die teilweise Verdünnung des angereicherten Urans und die Auslagerung des Rests in ein Drittland. Irans Gegenvorschlag fordert zudem einen dauerhaften Waffenstillstand, vollständige Aufhebung der Sanktionen, Abzug der US-Truppen und Sicherheitsgarantien, während ein befristeter Waffenstillstand abgelehnt wird. Diese Entwicklungen werden von Öl- und Kryptomärkten genau beobachtet. Ein nachhaltiges Abkommen könnte die Zinsentscheidungen der Federal Reserve beeinflussen und Irans milliardenschweres Krypto-Ökosystem durch größere Teilnahme an globalen Digital-Asset-Märkten neu gestalten.