US-Arbeitsmarkt: 115.000 neue Jobs, Gesundheit vorn

Im April schufen die USA 115.000 Jobs, mehr als erwartet. Die Arbeitslosenquote blieb bei 4,3 %. Gesundheit legte zu, Technologie verlor Stellen. Das Lohnwachstum blieb unter der Inflation.

Der US-Arbeitsmarktbericht für April übertraf die Erwartungen deutlich: Es wurden 115.000 neue Arbeitsplätze geschaffen, fast doppelt so viele wie von Analysten prognostiziert (62.000). Die Arbeitslosenquote blieb stabil bei 4,3 %. Der Gesundheitssektor führte die Neueinstellungen an, gefolgt von Transport, Freizeit und Gastgewerbe. Im Gegensatz dazu verzeichnete der Informationssektor, bedingt durch Automatisierung und Künstliche Intelligenz, Arbeitsplatzverluste. Das jährliche Lohnwachstum lag zwischen 3,6 % und 3,8 % und damit unter der Inflationsrate von fast 4 %. Trotz wirtschaftlicher Unsicherheit und gleichbleibender Zinssätze durch die Federal Reserve bleibt der US-Arbeitsmarkt widerstandsfähig. Überarbeitungen der Vormonate zeigten einen Anstieg der Beschäftigung im März und eine Korrektur nach unten im Februar.

Verwandte Nachrichten