USA starten Project Freedom zur Sicherung der Schifffahrt
Die USA starten Project Freedom, um neutrale Schiffe durch die Straße von Hormus zu eskortieren. Ziel ist die Sicherung der Navigation und humanitäre Hilfe angesichts erhöhter Spannungen mit Iran.
Die Vereinigten Staaten haben den Start von Project Freedom angekündigt, einer groß angelegten Operation zur Unterstützung neutraler Handelsschiffe in der Straße von Hormus ab dem 4. Mai. Die Initiative, als humanitär beschrieben, reagiert auf Bitten mehrerer Länder, blockierte Schiffe zu befreien. Viele dieser Schiffe leiden Berichten zufolge unter Mangel an Lebensmitteln und wichtigen Vorräten. Das U.S. Central Command wird über 10.000 Soldaten und 16 Kriegsschiffe einsetzen, um Handelsschiffe durch diese strategisch wichtige Wasserstraße zu eskortieren, die einen bedeutenden Teil des weltweiten Öltransports abwickelt. Ziel ist es, die Freiheit der Schifffahrt wiederherzustellen, Bedrohungen abzuschrecken und die internationalen Märkte zu beruhigen. Obwohl die Mission als humanitär und defensiv dargestellt wird, stellt sie eine erhebliche Eskalation der Spannungen zwischen den USA und Iran dar. Iran hatte die Straße für „unfreundliche Nationen“ geschlossen und zuvor Schiffe beschlagnahmt. US-Beamte betonen, dass jede Störung mit Gewalt beantwortet wird, setzen aktuell aber auf Koordination und diplomatische Gespräche, die als positiv beschrieben werden.