Powell bleibt im Fed-Board – Unabhängigkeit im Fokus

Jerome Powell bleibt nach seiner Amtszeit als Vorsitzender als Gouverneur im Fed-Board, um die Unabhängigkeit der Zentralbank zu schützen. Dies beeinflusst Märkte und Regierungseinfluss.

Jerome Powell hat angekündigt, nach dem Ende seiner Amtszeit als Vorsitzender im Mai weiterhin als Gouverneur im Federal Reserve Board zu verbleiben. Er begründet diesen Schritt mit anhaltendem rechtlichen und politischen Druck, der seiner Meinung nach die Unabhängigkeit der Federal Reserve bedroht. Ursprünglich hatte Powell geplant, sich zurückzuziehen und im Hintergrund zu bleiben. Mit dieser Entscheidung durchbricht Powell die Tradition und verhindert, dass die aktuelle Regierung eine Mehrheit im Board erhält. Wäre sein Sitz neu besetzt worden, hätte die Regierung mehr Einfluss auf die Zentralbank gewinnen können. Die Federal Reserve beließ die Leitzinsen unverändert bei 3,5 % bis 3,75 %. Powells Ankündigung sorgte für zusätzliche Unsicherheit an den Märkten. Risikoanlagen wie Bitcoin reagierten negativ. Marktteilnehmer beobachten nun aufmerksam, wie Regierung und Senat auf Powells Entscheidung reagieren und wie sich dies auf die Unabhängigkeit der Zentralbank auswirken könnte.

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