US-Inflation steigt im März durch Energiepreise

Die US-Inflation stieg im März um 3,3 %, getrieben von Energiepreisen nach dem Nahost-Konflikt. Der Kern-VPI wuchs um 2,6 %. Die Entwicklung erhöht den Druck auf die Fed und beeinflusst Haushalte.

Im März verzeichnete die Inflation in den USA einen deutlichen Anstieg, vor allem aufgrund gestiegener Energiepreise infolge des Nahost-Konflikts und der Schließung der Straße von Hormus. Der Verbraucherpreisindex (VPI) stieg im Jahresvergleich um 3,3 % und im Monatsvergleich um 0,9 %. Energie trug fast drei Viertel zum monatlichen Anstieg bei, wobei der Benzinpreis um 21,2 % nach oben schnellte – der stärkste monatliche Anstieg seit 1967. Auch der Preis für West Texas Intermediate-Öl legte im März um fast 50 % zu. Der Kern-VPI, der Lebensmittel und Energie ausschließt, stieg im Monatsvergleich um 0,2 % und im Jahresvergleich um 2,6 %. Diese Werte entsprechen den Zielen der Federal Reserve und liegen unter einigen Prognosen. Der Inflationsanstieg stellt eine Herausforderung für die Geldpolitik dar und beeinflusst direkt die Ausgaben der Haushalte. Trotz des volatilen Umfelds blieben die Finanzmärkte, insbesondere Bitcoin, relativ stabil. Institutionelle Anleger erhöhten ihre Krypto-Exposure, was auf ein wachsendes Interesse an digitalen Assets in unsicheren Zeiten hindeutet.

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