Rekord-Verteidigungsbudget und Sozialkürzungen 2027

Das Weiße Haus plant für 2027 ein Rekord-Verteidigungsbudget von 1,5 Billionen US-Dollar, eine Erhöhung um 40 %, und Kürzungen von 10 % bei nicht-militärischen Programmen.

Das Weiße Haus hat dem Kongress einen Haushaltsvorschlag für 2027 vorgelegt, der die Verteidigungsausgaben auf 1,5 Billionen US-Dollar anhebt. Dies stellt den größten Anstieg seit dem Zweiten Weltkrieg dar und entspricht einer Steigerung von über 40 % gegenüber dem Vorjahr. Der Vorschlag ist maßgeblich durch den Krieg mit Iran motiviert. Um die erhöhten Verteidigungsausgaben zu finanzieren, sieht der Plan eine Kürzung der nicht-militärischen Programme um 10 % vor, was rund 73 Milliarden US-Dollar entspricht. Dabei sollen ineffiziente oder unnötige Initiativen gestrichen oder reduziert werden. Investitionen in das Pentagon und das Department of Homeland Security werden klar priorisiert. Bestimmte Aufgaben sozialer und gesundheitlicher Programme sollen auf Bundesstaaten und Kommunen übertragen werden. Der Haushaltsvorschlag dient als Fahrplan für den Kongress, der letztlich über die Bundesausgaben entscheidet. Der Präsident betonte die Notwendigkeit, die militärische Kapazität zu stärken und Reserven aufzufüllen, wobei die nationale Sicherheit Vorrang vor inländischen Programmen haben soll.

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