Lyn Alden: Fed-Gelddrucken stärkt knappe Assets

Lyn Alden sieht die Fed in einer Phase schrittweisen Gelddruckens. Sie empfiehlt knappe Assets wie Bitcoin, erwartet aber keinen massiven Preisanstieg.

Die Ökonomin Lyn Alden prognostiziert, dass die US-Notenbank (Fed) in eine Phase des schrittweisen Gelddruckens übergeht. Dabei soll die Fed ihre Bilanz im Einklang mit dem Wachstum der gesamten Bankaktiva oder des nominalen BIP ausweiten. Ziel ist es, dem Finanzsystem kontinuierlich Liquidität zuzuführen und Vermögenspreise moderat zu stimulieren. Alden betont, wie wichtig es ist, hochwertige und knappe Vermögenswerte wie Gold und Bitcoin zu halten. Gleichzeitig warnt sie vor überbewerteten Marktsektoren. Die Strategie der Fed unterscheidet sich von früheren, aggressiven geldpolitischen Maßnahmen und setzt auf eine maßvollere Ausweitung der Liquidität. Die mögliche Nominierung von Kevin Warsh als nächster Fed-Vorsitzender sorgt für zusätzliche Unsicherheit, da eine restriktivere Zinspolitik erwartet wird. Insgesamt sieht Alden den schrittweisen Ansatz der Fed als unterstützend für knappe Assets, erwartet jedoch keinen Bitcoin-Superzyklus.

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