Digitale Assets werden bis 2026 zum Finanzrückgrat
B. Riley und Moody’s erwarten, dass digitale Vermögenswerte und Stablecoins bis 2026 zur Kerninfrastruktur des Finanzsystems werden – getrieben durch Regulierung und institutionelle Nutzung, mit Fokus auf Nutzen statt Spekulation.
Analysten von B. Riley und Moody’s prognostizieren bis 2026 eine grundlegende Transformation der digitalen Finanzwelt: Digitale Vermögenswerte und Stablecoins entwickeln sich von spekulativen Instrumenten zu zentralen Bausteinen der globalen Finanzinfrastruktur. Berichte heben hervor, dass die Reifung der Regulierung und die institutionelle Akzeptanz diesen Wandel vorantreiben, da traditionelle Finanzinstitute zunehmend Blockchain-Technologie für Zahlungen, Liquiditätsmanagement und Asset-Tokenisierung integrieren. Unternehmen im Bereich Digital Asset Treasury gehen dazu über, Token nicht nur zu halten, sondern sie operativ einzusetzen, um wiederkehrende Einnahmen zu erzielen. Stablecoins werden von Banken und Vermögensverwaltern als digitales Bargeld übernommen, was die Tokenisierung des Finanzwesens beschleunigt und nahezu sofortige Abwicklungen tokenisierter Vermögenswerte ermöglicht. Moody’s merkt an, dass bis 2030 Investitionen von über 300 Milliarden US-Dollar in neue Finanzinfrastrukturen erwartet werden, warnt jedoch vor technischen und regulatorischen Risiken. Beide Berichte betonen die Notwendigkeit klarerer Vorschriften, besserer Governance und erhöhter Interoperabilität, um diese Entwicklung zu unterstützen. Die Integration digitaler Vermögenswerte und Stablecoins wird zum Rückgrat der globalen digitalen Finanzwelt, wobei Institutionen eine zentrale Rolle einnehmen.