MSCI verschiebt Krypto-Ausschluss und sorgt für Optimismus
MSCI verschiebt den Ausschluss von Krypto-Treasury-Unternehmen aus seinen Indizes, behält die aktuellen Regeln bei und startet einen breiteren Konsultationsprozess. Dies führte zu Optimismus und Kursgewinnen bei Firmen wie MicroStrategy.
MSCI hat beschlossen, den vorgeschlagenen Ausschluss von Unternehmen mit bedeutenden digitalen Vermögenswerten wie Bitcoin aus seinen globalen Indizes zu verschieben. Anstatt die Änderung bei der Überprüfung im Februar umzusetzen, behält MSCI die aktuelle Behandlung von Digital Asset Treasury Companies (DATCOs) bei und erlaubt ihnen, weiterhin in den Indizes zu verbleiben, solange sie die bestehenden Zulassungskriterien erfüllen. Die Entscheidung folgt auf Rückmeldungen institutioneller Investoren und erkennt die Komplexität an, zwischen Investmentgesellschaften und operativen Unternehmen zu unterscheiden, die digitale Assets als Teil ihres Kerngeschäfts halten. MSCI wird einen umfassenderen Konsultationsprozess starten, um die Klassifizierung von Nicht-Betriebsunternehmen weiter zu prüfen und Marktrückmeldungen einzuholen, bevor Änderungen vorgenommen werden. Dieser Schritt wurde von Akteuren im Kryptosektor begrüßt, da er den Status von Unternehmen mit großen Krypto-Reserven in vielbeachteten Aktien-Benchmarks erhält und einen sofortigen, indexgebundenen Passivverkauf vermeidet. Die Ankündigung löste Optimismus bei Investoren aus, wobei Aktien von Unternehmen wie MicroStrategy deutliche Gewinne verzeichneten.