Morgan Stanley beantragt SEC-Zulassung für Bitcoin- und Solana-ETFs
Morgan Stanley beantragt bei der SEC die Zulassung von Spot-Bitcoin- und Solana-ETFs, inklusive Staking für Solana. Damit erweitert die Bank den Krypto-Zugang für Kunden und reagiert auf die steigende Nachfrage nach digitalen Anlageprodukten.
Morgan Stanley hat bei der US-Börsenaufsichtsbehörde SEC S-1-Registrierungsunterlagen eingereicht, um börsengehandelte Spot-ETFs für Bitcoin und Solana aufzulegen. Der vorgeschlagene Morgan Stanley Bitcoin Trust wird Bitcoin direkt halten und dessen Preis anhand eines Benchmarks führender Spot-Börsen abbilden. Das Management erfolgt passiv, ohne Einsatz von Leverage oder Derivaten. Der Solana Trust beinhaltet zudem ein Staking-Feature, wodurch Staking-Belohnungen dem Nettoinventarwert des Fonds hinzugefügt werden. Die Anteile beider Fonds werden in großen Blöcken von autorisierten Teilnehmern geschaffen und zurückgenommen; Privatanleger können über traditionelle Brokerkonten investieren. Mit diesen Anträgen reiht sich Morgan Stanley in die Riege großer ETF-Emittenten ein und reagiert auf die wachsende Nachfrage nach digitalen Vermögenswerten in Mainstream-Investmentprodukten. Der Schritt folgt auf regulatorische Veränderungen und die jüngste Erweiterung des Krypto-Angebots für eine breitere Kundengruppe. Das kumulierte Handelsvolumen von US-Spot-Krypto-ETFs hat 2 Billionen US-Dollar überschritten, wobei Spot-Bitcoin-ETFs über 123,5 Milliarden US-Dollar an Vermögenswerten halten.