Bitfarms verkauft Paraguay-Anlage, Fokus auf KI in Nordamerika
Bitfarms verkauft seine 70-MW-Bitcoin-Mining-Anlage in Paraguay für bis zu 30 Mio. USD, verlässt Lateinamerika und fokussiert sich auf nordamerikanische HPC- und KI-Energieprojekte – ein Branchentrend.
Bitfarms hat seine 70-Megawatt-Bitcoin-Mining-Anlage Paso Pe in Paraguay für bis zu 30 Millionen US-Dollar an den Sympatheia Power Fund verkauft und zieht sich damit vollständig aus Lateinamerika zurück. Der Deal umfasst eine Sofortzahlung von 9 Millionen US-Dollar sowie bis zu 21 Millionen US-Dollar über zehn Monate, abhängig von bestimmten Meilensteinen, und soll innerhalb von 60 Tagen abgeschlossen werden. Dieser Schritt folgt dem vorherigen Verkauf eines weiteren Standorts in Paraguay und spiegelt eine strategische Neuausrichtung auf den nordamerikanischen Markt wider. Bitfarms plant, die Erlöse in High-Performance-Computing (HPC)- und Künstliche-Intelligenz-(KI)-Energieinfrastrukturprojekte zu reinvestieren, da diese laut Unternehmen stabilere und höhere Renditen als das klassische Bitcoin-Mining bieten. Nach dem Verkauf wird das Energieportfolio von Bitfarms vollständig in Nordamerika angesiedelt sein: 341 MW aktiv, 430 MW in Entwicklung und eine Pipeline von 2,1 GW, überwiegend in den USA. Die Entscheidung entspricht dem Branchentrend, dass Kryptofirmen zunehmend in KI und digitale Infrastruktur diversifizieren, um höhere Margen und Effizienz zu erzielen.