GameFi-Investitionen brechen 2025 um 55 % ein – Web2.5-Games im Aufschwung
GameFi-Investitionen stürzten 2025 um über 55 % ab. Gründe sind schwache Spiele und nicht tragfähige Modelle. Web2.5-Games, die Blockchain dezent nutzen, gewinnen an Bedeutung, da der Fokus auf echtes Nutzer-Engagement rückt.
Die GameFi-Investitionen erlebten 2025 einen dramatischen Rückgang von über 55 % im Vergleich zum Vorjahr, wie mehrere Analysefirmen berichten. Dieser Abschwung stellt eine bedeutende Korrektur für den Blockchain-Gaming-Sektor dar, der zuvor durch Play-to-Earn-Modelle und Metaverse-Projekte ein rasantes Wachstum verzeichnete. Der starke Rückgang wird auf makroökonomische Belastungen, regulatorische Unsicherheiten und die schwache Performance großer GameFi-Titel zurückgeführt, von denen viele weder fesselnde Spielerlebnisse noch nachhaltige Tokenomics bieten konnten. Infolgedessen ließ die Begeisterung der Investoren nach, was zu zahlreichen Studio-Schließungen und einem starken Rückgang der Marktkapitalisierung führender Token wie GALA, Axie Infinity und Enjin führte. Im Gegensatz dazu gewinnt ein neuer Trend namens Web2.5-Gaming an Bedeutung. Diese Spiele integrieren Blockchain-Technologie als Infrastrukturebene, verzichten jedoch auf spekulative Token und konzentrieren sich stattdessen auf Nutzererlebnis, reale Umsätze und globale Zahlungen mittels Stablecoins. Studios wie Wemade/Wemix, Fumb Games und Mythical Games werden für ihren Erfolg in diesem Bereich hervorgehoben. Die Branche befindet sich nun in einer grundlegenden Neubewertung, wobei die künftige Erholung davon abhängt, ob es gelingt, Spiele mit echtem Spieler-Engagement zu liefern.