MSCI-Krypto-Vorschlag bedroht Markt mit 15 Mrd. USD Abverkauf

MSCI will Krypto-Treasury-Firmen aus Indizes ausschließen, was zu erzwungenen Verkäufen von 10–15 Mrd. USD führen könnte, vor allem bei Strategy, und den Verkaufsdruck in schwachen Kryptomärkten verstärken.

MSCI erwägt einen Vorschlag, Krypto-Treasury-Unternehmen aus seinen wichtigsten Aktienindizes auszuschließen. Dies könnte zu erzwungenen Verkäufen von Krypto-Assets im Wert von 10–15 Milliarden US-Dollar bei 39 Unternehmen mit einer kombinierten Marktkapitalisierung von 113 Milliarden US-Dollar führen. Am stärksten betroffen wäre Strategy, das Abflüsse von 2,8 Milliarden US-Dollar verzeichnen könnte, was fast drei Viertel der betroffenen Marktkapitalisierung entspricht. Der Vorschlag richtet sich an Firmen, bei denen digitale Vermögenswerte mehr als 50 % der Aktivitäten ausmachen. Eine Genehmigung könnte den Verkaufsdruck in bereits rückläufigen Kryptomärkten verstärken. Branchenverbände wie BitcoinForCorporations lehnen die Regel entschieden ab und argumentieren, dass sie Krypto-Bestände unfair benachteilige und passives Investieren verzerren könnte. Kritiker weisen darauf hin, dass ähnliche Konzentrationen in anderen Sektoren wie REITs oder Ölproduzenten nicht zum Ausschluss geführt haben. MSCI wird seine endgültige Entscheidung am 15. Januar 2026 bekannt geben, die Umsetzung ist für Februar 2026 geplant. Der mögliche Ausschluss gilt als bedeutender Risikofaktor für Marktstabilität und Anlegerstimmung und könnte Anlagestrategien sowie Benchmarks im Digital-Asset-Sektor neu gestalten.

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