Caroline Ellison startet bei Manifund nach FTX-Haft
Caroline Ellison wechselte nach ihrer FTX-Haft zu Manifund, arbeitete zunächst unter Pseudonym und wurde später fest eingestellt. Die Enthüllung sorgte für Kritik und Debatten in der Effective-Altruism-Community.
Caroline Ellison, die ehemalige CEO von Alameda Research, ist nach ihrer Haftstrafe im Zusammenhang mit dem FTX-Zusammenbruch zur gemeinnützigen Organisation Manifund gewechselt. Dort begann sie am 13. Juli probeweise unter dem Pseudonym „Carol“ zu arbeiten und trat am 10. August eine Vollzeitstelle an. Zu ihren Aufgaben zählen die Entwicklung der Förderplattform von Manifund und die Optimierung der Mittelvergabe für wohltätige Zwecke. Besonders hervorzuheben ist ihr Beitrag zur Entwicklung eines Abgleich-Tools, das fehlerhafte Transaktionen identifizierte. Die Einstellung wurde am 11. September von Manifund-Mitgründer Austin Chen öffentlich gemacht, der das Pseudonym bestätigte und an die Möglichkeit von Wiedergutmachung glaubte. Ellisons diskrete Anstellung löste innerhalb der Effective-Altruism-Community Kritik und Bedenken hinsichtlich Transparenz sowie Auswirkungen auf den Ruf von Manifund aus.